MEL EDMONDSON BLUES BAND

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"Mel Edmondson Bluesband: Wherever The Road Will Lead...

Der Amerikaner Mel Edmondson, seit den 80ern des letzten Jahrhunderts in Deutschland lebend, legt mit seiner aus Topleuten aus Niedersachsen bestehenden Band um den Keyboarder und Produzenten Ecki Hüdepohl seine zweite EP vor. Auf fünf Eigenkompositionen wird eine wundervolle Mischung aus Soul, modernem Schmuse-R&B und Blues geboten. Edmondson hat eine großartige Soulstimme, die Kompositionen haben allesamt Hitcharakter, und die Band ist ebenfalls allererste Kajüte. Für Fans des gefühlvollen R&B ein absolutes Muss!"

Thomas Ritter, Bluesnews 45, April bis Juni 2006

"Mel Edmondson Bluesband: Wherever The Road Will Lead...

Es gibt Blues Platten und es gibt Blues Platten. Tief traurige in sparsamer Instrumentierung mit einem Sänger, der zu schnarriger Akustikgitarre und Mundharmonika ein dunkles Reibeisenorgan strapaziert oder eben auch Blues-Platten, denen zwar Blues als Stilmittel zu Grunde liegt, die aber doch ganz anders rüberkommen: sonnig, entspannt mit einer gehörigen Portion Soul und ein wenig mit Swing und Jazz angereichert, so wie 'Wherever The Road Will Lead', vom aus Ohio stammenden Sänger Mel Edmondson und seiner hannoverschen Band.

Ende 2005 trafen sich Edmondson und die in der hiesigen Szene zu den langjährigen Genre-Größen zählenden Musiker Ecki Hüdepohl, Marc Hothan, Hilmar Kahl, Markus Mayer und Frank Peters, um im Hildesheimer Subterra Studio unter der Regie von Enrico Heinrich fünf, zuvor überwiegend in Gemeinschaftsarbeit komponierte Songs aufzunehmen.

Mel Edmondson erinnert stilistisch von seinem Gesang hier und da an Al Jarreau, was besonders im Opener 'Don´t Let Me Be The Last To Know' herausklingt. Musikalisch ist das was die erwartungsgemäß sehr amtlich agierende Band anbietet, sehr gut durcharrangiert und eingespielt. Eine runde und überzeugende Sache, wenn auch nichts Neues oder sonderlich Eigenständiges. Bei 'Mother Earth Keeps On Turning' darf es dann auch mal typisch amerikanisch-schnulzig zur Sache gehen, eine soulige Ballade mit Chor, die auch auf einem Soundtrack einer romantischen Hollywood-Filmproduktion eine gute Figur abgeben würde. Ein wenig Pathos sei erlaubt und wenn´s ein Happy End gibt, sind doch alle zufrieden.

Souliger Blues für alle, die es mehr lieben, mit einem Cocktail in der Hand grinsend in die Sommer- Sonne zu blinzeln, als an einem verregneten Montagmorgen mit Kopfschmerzen aufzuwachen."

Andreas Haug, www.rockszene.de 23.02.06

"Mel Edmondson Bluesband: Wherever The Road Will Lead...

Fünf neue Songs von der Band um den US-Sänger Mel Edmondson. Allesamt geschrieben vom Gründungstrio Edmondson, Marc Hothan und Ecki Hüdepohl. Fünf sehr schöne, gefühlvolle Bluesrock-Songs, sehr eingängig, sehr dicht arrangiert. Macht Appetit auf mehr Stoff von der Band. Eingespielt wurde das Minialbum übrigens im Hildesheimer Subterra Studio, mitgewirkt haben, außer den erwähnten Musikern, noch Hilmar Kahl (b) und Frank Peters (dr) sowie Markus Mayer (g)."

Magascene, Februar 2006

"Mit Chor und Hammondorgel: Blues einmal anders

Mel Edmondson Blues Band in Kunst & Bühne

Celle. Die Mel Edmondson Blues Band präsentierte in Kunst & Bühne tatsächlich den von ihr angekündigten 'musikalischen Leckerbissen'. Mit einer überzeugenden Mischung aus Routine, technischem Können und Ausdrucksstärke legte die Band um den Amerikaner Mel Edmondson einen Blues vor, der Kopf und Herz gleichermaßen ansprach.

Wenn man dieses Konzert und die fünf Musiker charakterisieren wollte, würden Adjektive wie 'entspannt' oder 'unaufdringlich' wohl die Ausstrahlung kennzeichnen. Das Celler Publikum sah den in Hamburg lebenden Sänger Mel Edmondson zuletzt im Schloßtheater in 'Orpheus in der Unterwelt'. Edmondson trug die Stücke ausdruckvoll und mit klarer Gesangsstimme vor, mal zart bei balladenähnlichen Stücken, aber auch kräftig bei Bluesrock-Stücken.

Die Band spielte nicht einfach den traditionellen Blues herunter. Der Unterhaltungswert des Konzerts gewann besonders, wenn stilistische Entlehnungen aus Pop, Rock und Jazz aufblitzten. Aber die 'Kracher' bildeten die Gitarren- und Keyboardeinsätze: Markus Mayer ließ die Töne mal melodiös stehen, dann begeisterte er die Zuhörer mit rhythmisch und harmonisch glänzenden Akkord-Variationen.

Doch der Showstar der Gruppe ist zweifelsfrei der Hannoveraner Ecki Hüdepohl. Er setzte zwar auch Piano- und E-Piano-Klänge ein, aber die musikalischen Höhepunkte fanden statt, wenn er sein Instrument als Hammondorgel erklingen ließ. Volle Harmonien mit jazzigen Dissonanzen und tolle Läufe mit dennoch nachverfolgbarer Melodieführung ließen das Publikum die Welt vergessen.

Zum Abschluß des Zugabenteils stellte die Band dann nochmals ihre gesanglichen Qualitäten unter Beweis: Nur begleitet von der Gitarre sangen die vier übrigen Musiker eine Art Gospelblues von Kevin Moore, der zu Herzen ging."

Peter Bierschwale, Cellesche Zeitung, 15.12.2005

"Kraftvollen Blues in der Kniki zelebriert

Mel Edmondson und seine Band beeindruckten mit furiosem Auftritt


Einen besonderen musikalischen Leckerbissen präsentierte jetzt das Kulturamt in der Reihe 'Blues in der Kirche' mit dem schwarzen Sänger Mel Edmondson und seiner Band in der Kniestädter Kirche. Der charismatische Frontmann und seine Musiker Marc Hothan (Gitarre), Ecki Hüdepohl (Keyboard), Lars Lehmann (Bass) und Frank Peters (Schlagzeug) brachten die Kniki mit rockigem Blues zum Vibrieren.

Musik aus dem Herzen
Der in Springfield / Ohio geborene Mel Edmondson hat nach einer Gesangskarriere in Musicals und Theateraufführungen erstaunlicherweise in Europa zu seinen musikalischen Wurzeln, dem Blues, zurückgefunden. Zum Glück, möchte man sagen, denn dies ist die Musik, die aus seinem Herzen kommt. Beim Singen des Blues ist Mel Edmondson eins mit sich und der Musik. Das demonstrierte er eindrucksvoll in der Kniki. Der Blues schien seinen ganzen Körper zu durchdringen und gleichsam auf das Publikum abzustrahlen. Mit den vier hervorragenden Musikern an seiner Seite entwickelte sich dieser Abend daher zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Mel Edmondsons Blues Band spielte aber nicht nur den Blues, sondern zelebrierte ihn regelrecht auf der Bühne. Die kraftvolle. erdige Musik strömte aus ihnen unerschöpflich heraus. Virtuose Soli von Marc Hothan , Ecki Hüdepohl und Lars Lehmann gaben dem ganzen noch den letzten Kick, stets unterlegt mit dem tragenden. mitunter auch peitschenden Rhythmusgroove durch Frank Peters am Schlagzeug.

Das Publikum zeigte sich von diesem starken Auftritt fasziniert und erklatschte sich am Schluß mehrere Zugaben. Das war gut so, denn auch in diesem letzten Teil des Konzertes hielt die Band noch ein Bonbon für die Zuhörer parat. Allein zur Gitarrenbegleitung sangen die fünf Männer ein traditionelles Bluesstück a capella - eine brillante Kostprobe ihres vielseitigen Könnens.

Sympathische Natürlichkeit
Damit ging der Abend mit den Ausnahmemusikern zu Ende. Mel Edmondson und seine Bluesband werden sicherlich noch so manchen Saal zum Kochen bringen. Bleibt nur zu hoffen, daß die Musiker sich bei allem Erfolg ihre Natürlichkeit bewahren, die sie so sympathisch macht."

Stefanie Hiller, 04. November 2002

"Streifzug durch die Bluesgeschichte

Die Mel Edmondson Blues Band spielte sich in der Wendelsteiner Jegelscheune in die Herzen der Zuhörer


Wendelstein - Die kleine Bühne in der ausverkauften Jegelscheune ist vollgestellt mit Instrumenten, Lautsprecherboxen und Mikrofonständern. Eng ist es im kleinen Club, man rückt zusammen, damit alle einen Platz ergattern. Gerd Huke ist bass erstaunt über die riesige Resonanz und macht die Nagelprobe beim Publikum: 'Wer von Ihnen kennt die Band? Sind Sie gekommen, weil der Mann so gut aussieht?' Niemand kannte die Mel Edmondson Blues Band, und doch war die Jegelscheune voll besetzt.

Dreh- und Angelpunkt der Show war der schwarze Sänger Melvin Edmondson..." "...Im feinen Zwirn, mit Krawatte und viel guter Laune beschwörte Mel Edmondson die 'Pretty Lady', ließ den 'midnight train' dampfen und zischen und forderte 'I want to be loved'. Der rockige Blues dieser außergewöhnlichen Band kam beim Wendelsteiner Publikum prächtig an. Mel Edmondson strahlt sympathische Natürlichkeit aus. Edmondson verkörpert geradezu den Blues, er läßt sich bei den stampfenden Titeln zu einem Tänzchen auf der engen Bühne hinreißen und genießt es, wenn die vier hervorragenden Musiker an seiner Seite aufdrehen.

Starke Soli und trockener Humor
Vor allem der exzellente Gitarrist Marc Hothan zelebrierte starke Soli, die unter die Haut gingen. Sein trockener Humor, seine Fröhlichkeit"..."steckten an, seine Bottle-Neck-Technik erzeugte Gänsehaut. Marc Hothan ist auch ein Meister auf der Blues-Harp. Vorwärts treibende Fetzer wie 'You got to learn to treat me right' - einer der besten Songs des Abends - oder ein Slowblues wie 'Since I met you, baby, I´m a happy man' machten das Konzert abwechslungsreich, feurig und beschaulich zugleich.

Auch der Keyboarder Ecki Hüdepohl versteht sein Handwerk. Er entlockt seinem Instrument den Sound der guten alten Hammondorgel, er sorgt für frische Improvisationen, er schneidet die schrecklichsten Grimassen, und wenn ihn der Übermut packt, springt er auf seinen Hocker und spielt mit den Füßen. Oder er packt den Hocker und bearbeitet damit die Tasten.

Die Jungs von der Mel Edmondson Blues Band beherrschen den mehrstimmigen Gesang, wenn sie das Lied vom schweren Aufstehen singen ('Why get up? How can I get up? Why should I get up?') oder den Slow-Blues 'This rain is the same old blues' von Albert King zelebrieren. Die Band bot einen musikalischen Streifzug durch die Bluesgeschichte von Klassikern wie Muddy Waters, B.B. King, Keb Mo bis hin zu eigenen Titeln. Ein starker Auftritt einer starken Bluesband.

Zum Schluß gab´s ein besonderes Zuckerl für den nächtlichen Nachhauseweg (Motto: 'Einen haben wir noch'): Allein zur Gitarrenbegleitung sangen die fünf den Gospel-Song 'Hand it over'. Hörenswert!

Robert Unterburger, Nürnberger Zeitung, 08./09. Februar 2003

"...Zwei hervorragende Bluesscheiben: Die Hildesheimer Band B.B. & The Blues Shacks spielt die uramerikanische Musik nie didaktisch belehrend..." "...Mel Edmondson ist Amerikaner, ist schwarz und muß daher einfach Blues singen - oder? Auf einer Musical-Tournee lernte er in Hannover Ecki Hüdepohl und Marc Hothan kennen. Folge: Die Mel Edmondson Blues Band wurde gegründet. Und schon liegt eine erste EP mit fünf Supersongs vor! Der Blues fußt hier auf den traditionellen Strukturen dieser Musik, wird aber zumeist rockiger, moderner interpretiert als von den Hildesheimer Kollegen."

Magascene 1-2002 über CD "First Takes"

"...Zweiter Gang: Die Mel Edmondson Blues Band tat sich in der ersten halben Stunde spürbar schwer. Doch dann sang sich Melvin Edmondson mit Songs, etwa von Keb Mo und B.B. King, hörbar frei. Auch seine vierköpfige deutsche Band – hier stachen Keyboarder Ecki Hüdepohl und Gitarrist Markus Mayer hervor – kamen langsam in Fahrt. Edmondson ist kein „Shouter“, seine gesanglichen Stärken liegen in ruhigen Passagen. Mit fortschreitender Dauer wirkte er sicherer, verbanden sich bei ihm Akustik und Optik zu einem homogenen Ganzen. Viel Applaus für einen letztlich versöhnenden, feinen Auftritt..."

Michael Dumler, Kemptener AZ, 27. April 2004 Nummer 97


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